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Gedanken Aniko und Torsten Schweigert
Katerina Reiss • 18. Juli 2023
Aniko und Torsten Schweigert vom Lenné Schlößchen haben mir erlaubt, Ihre Worte, zwei Jahre nach der Flut zu teilen.

Gᴇᴅᴀɴᴋᴇɴ ᴜɴᴅ Bᴏᴛsᴄʜᴀғᴛ ᴢᴜᴍ ᴢᴡᴇɪᴛᴇɴ Jᴀʜʀᴇsᴛᴀɢ ᴅᴇʀ Fʟᴜᴛᴋᴀᴛᴀsᴛʀᴏᴘʜᴇ ɪɴ ᴜɴsᴇʀᴇᴍ Aʜʀᴛᴀʟ
𝙒𝙞𝙧 𝙨𝙖𝙜𝙚𝙣 𝙉𝙀𝙄𝙉 - 𝙯𝙪 𝙋𝙖𝙧𝙤𝙡𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙋𝙤𝙥𝙪𝙡𝙞𝙨𝙢𝙪𝙨 𝙞𝙣 𝙪𝙣𝙨𝙚𝙧𝙚m 𝙉𝙖𝙢𝙚𝙣
Zwei Jahre nach der Flut befindet sich auch unser Lenné Schlösschen noch immer im Wiederaufbau. Zwar führen wir schon seit letztem Jahr wieder Traumhochzeiten durch und es ist ein Licht am Ende des entkernten Tunnels zu sehen, aber niemand hätte gedacht, dass wir 729 Tage lang keine Toiletten haben werden.
"𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐚𝐮𝐞𝐫𝐭 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐬𝐨 𝐥𝐚𝐧𝐠𝘦", fragen sich alle. Wir wissen es, denn wir leben hier und wir möchten es Euch mitteilen, auch um den vielen unwahren Behauptungen und Hasskommentaren entgegen zu wirken, die immer mehr kursieren:
Hier eine erste Botschaft an alle AfD Wähler, die u.a. die Zuwanderung einschränken wollen: Ohne diese Menschen, wäre hier noch weitaus weniger aufgebaut worden. Die Grenzen zu schließen und uns aus eigener Kraft helfen zu wollen – da werden wir das Nachsehen haben. In vielen Lebensbereichen. Wir hätten z.B. auch kein Team mehr, das sich um unsere Gäste kümmert, denn wir bestehen aus einem vielfältigen Potpourri wunderbarer Kollegen mit Wurzeln aus der ganzen Welt. Ohne sie bliebe unsere Location leer.
Natürlich niemals zu vergessen, die über 100.000 privaten freiwilligen Helfer aus allen Himmelsrichtungen und Kulturgruppen, die eine Schaufel und ihr Herz in die Hand und uns in den Arm nahmen, unsere Tränen und Keller trockneten und unser Hab und Gut von widerlich stinkendem Schlamm befreiten, während wir oft nur paralysiert zuschauen konnten.
𝗢𝗵𝗻𝗲 𝗕𝗮𝘂𝗺𝗮𝘁𝗲𝗿𝗶𝗮𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗮𝘂𝗳𝗯𝗮𝘂: Die Welt war nicht vorbereitet darauf, einem ganzen Tal ad hoc Stromkabel, Heizungen und Fenster zu liefern. Erinnert Euch, wir hatten Corona, wir hatten einen blockierten Suez Kanal, wir haben einen Krieg in Europa. Dazu eine Flut. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Nichts war oder ist mehr selbstverständlich.
𝗘𝘀 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲 𝗮𝗹𝘀𝗼 𝗽𝗿𝗶𝗼𝗿𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻: Erst der Strom, damit wir wieder kochen konnten, das Wasser, damit wir uns wieder waschen konnten, das Gas, damit wir wieder warm duschen und im Winter heizen konnten, dann die Straßen, die Brücken, Schulen, Kindergärten, Senioren- und Behinderteneinrichtungen, die öffentlichen Anlagen, die privaten Häuser und die Lebensmittelgeschäfte. Irgendwo ganz weit hinten in der Priorität stand unsere Eventlocation. Schade für uns, aber doch völlig nachvollziehbar.
𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐆𝐫𝐮̈𝐧𝐝𝐞 𝐠𝐢𝐛𝐭 𝐞𝐬 𝐧𝐨𝐜𝐡: Warum sieht man immer noch zerstörte Häuser, Bahnschienen und Straßen? Weil viele Menschen alt, krank oder schlicht damit überfordert sind, ihr Haus wieder aufzubauen, komplexe ISB Anträge auszufüllen, mit der Versicherung zu streiten oder die Entscheidung zu treffen, zu bleiben oder zu gehen. Viele tun sich auch schwer mit den Angeboten von fremden Firmen, die sie nicht kennen. Denn es kamen nicht nur gute Menschen ins Ahrtal. Nein, natürlich gibt es auch Flutgewinnler ohne Gewissen. In der Not die Spreu vom Weizen zu trennen, fällt nicht leicht.
𝗚𝘂𝘁𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻: Zudem müssen unzählige Gutachten z.B. von Geologen und Hydrologen erstellt und ausgewertet werden, ob, wo und wie wieder aufgebaut werden kann. Darauf warten die Menschen, die nicht wissen, was sie mit ihrem kaputten Haus machen sollen. Obendrein mischen sich auch noch übergeordnete Stellen ein, die mehr blockieren statt forcieren und es bilden sich Gruppieren für und Gruppierungen gegen bestimmte Wiederaufbaumaßnahmen. Ganz abgesehen von dem Irrsinn, dass nur wiederaufgebaut, aber nicht zeitgemäß neu gebaut werden soll.
Es gibt also tausend Gründe, warum alles seine Zeit braucht.
𝐖𝐨𝐫𝐚𝐧 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐭 𝐞𝐬 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐢𝐟𝐢𝐧𝐢𝐭𝐢𝐯 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭:
Wir hier spüren keinen Hilfeneid.
Im Gegenteil, wenn wir könnten, würden wir sofort Menschen helfen, die wie wir in Not geraten sind. Wir würden Brötchen schmieren, Windeln, Kleidung, warme Decken und frischen Kaffee hinfahren, in den Arm nehmen, Geld spenden, Hab und Gut teilen und und helfen. Weil wir wissen wie es ist. Obwohl es einen massiven Unterschied gibt: Wir werden nicht zerbombt, nicht bewusst geflutet, vergewaltigt und vertrieben. Deshalb ist es gut, richtig und selbstverständlich, dass Deutschland auch im Ausland hilft.
Wir haben dieses tief dankbare Gefühle erfahren, wie es ist, wenn einem uneigennützig geholfen wird. Wie es sich anfühlt, wenn aus Helfern Freunde werden. Wenn zwischenmenschliche Hürden und Grenzen überwunden werden. Wenn alle zusammen stehen, gemeinsam anpacken und füreinander da sind, egal, woher der einzelne kommt und welchen Hintergrund er hat. Dieses Gefühl zu erkennen, wieviel Gutes im Menschen steckt, und dass Nachbarschafts-, Landes,- Dorf- und Ländergrenzen keine Barrieren sind, kann uns niemand mehr nehmen, aber wir möchten dieses Gefühl weiterleben und weitergeben.
Ja, wir leben in einem Katastrophengebiet und das noch sehr lange. Aber wir leben wenigstens in Frieden. Dieser Frieden muss gewahrt werden. Auch unter uns selbst und in uns selbst. Für Hass, Dummheit und Spaltung darf es keine Plattformen geben.
Deshalb verwahren wir Ahrtaler uns dagegen, dass unsere Situation missbraucht wird für stumpfsinnige, dumme und menschenverachtende Kommentare oder Parolen im Sinne von „Helft erstmal dem Ahrtal, statt der Ukraine“.
Wir Ahrtaler lassen uns nicht länger benutzen von Populisten, die keine Ahnung von der tatsächlichen Situation haben, aber Menschen und Wähler manipulieren wollen, um den Rechtsruck in Deutschland voran zu treiben.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗻 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗺 𝗡𝗮𝗺𝗲𝗻!
🌳Nachtrag an alle, die darüber lachen, dass sich das Klima wandelt: Solange die Erde sich dreht, wandelt sich das Klima und seit sich die Erde schneller dreht, wandelt sich das Klima schneller. Gerne können die Zweifler und Ignoranten bei uns im Lenné Park die Lücken beschauen, wo in den letzten vier Jahren mehrere jahrzehnte alte Mammutbäume ganz einfach vertrocknet sind.
Text und Bild sind Eigentum von Aniko und Torsten Schweigert und dürfen nur mit deren Genehmigung verwendet werden.
Solltet Ihr eine wunderschöne Location für ein Event wie Hochzeit etc. suchen, dann schaut Euch doch einfach mal die Homepage des Lenné Schlößchens an. Mitten im wunderschönen Lenné Park in Bad Neuenahr an der Ahr gelegen,
Hier findet Ihr das Lenné Schlößchen auf Instagram und auf Facebook:
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Nicht weit von Venlo entfernt, liegt die Hertog Jan Brauerei in Arcen. Direkt neben der Brauerei befindet sich ein wundervolles Lokal, die Proeverij, welches wir sehr gerne besuchen. Hier bekommt man neben sehr leckeren Speisen auch das herrliche Hertog Jan Bier. Das Team des Lokals ist wahnsinnig freundlich und wir fühlen uns dort immer sehr wohl. Im Sommer gibt es einen sehr schönen Biergarten und man kann hier wundervoll zur Ruhe kommen. Wir verbringen hier sehr gerne unsere Zeit und da wir von daheim nur knapp über eine Stunde brauchen, machen wir sehr oft und sehr gerne einen Tagesausflug dorthin, manchmal auch mit einer Übernachtung, damit wir die tolle Landschaft der Maasduinen noch mehr genießen können. Wir haben auch schon eine Brauerei-Führung mit gemacht, was wahnsinnig interessant war. An der Brauerei gibt es ein kleines Geschäft, wo man neben Bier auch tolle Merchandise-Produkte wie Flaschenöffner, Gläser, T-Shirts etc. erwerben kann. Wenn Ihr an Brauereien interessiert seid, dann kann ich Euch einen Ausflug nach Arcen wärmstens empfehlen und nach der Besichtigung könnt Ihr in der Proeverij lecker Essen gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
Am Hafen von Newquay haben wir ein traumhaftes Areal entdecken können. Es erinnert uns ein wenig an einen Strandpaviljoen in den Niederlanden. Man kann dort wundervoll sitzen, etwas Essen und Trinken und einfach beobachten, wie die Flut oder die Ebbe kommt. Wir versuchen in unserem Urlaub immer Zeit zum Durchatmen zu haben, Mario hört dann gerne etwas Musik und ich verbringe die Zeit mit einem guten Buch. Da wir keine Strandlieger sind, suchen wir uns dazu immer tolle Locations aus und das war in Newquay das Boathouse. Das Boathouse selbst ist ein tolles Restaurant und es teilt sich das Areal mit tollen Foodtrucks wo man schönes Frühstück, eine Paella, Taccos, Burger, Pizzen, frisches Seafood oder Cocktails holen kann. Ich kann gar nicht verstehen, warum wir das Areal damals nicht schon entdeckt haben, als wir in Newquay waren, aber ich kann es kaum erwarten, dort in diesem Urlaub wieder sitzen zu können. Wenn Ihr in Newquay seid, dann besucht mal das Boathouse, ich bin ganz sicher, dass Ihr Euch dort genau so wohl fühlt, wie wir es tun. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Wir haben uns für unseren Cornwall Urlaub in April/Mai 2025 ein wundervolles Cottage gebucht. Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht, da es für das Jahr davor nicht geklappt hatte, weil wir viel zu spät nach Unterkünften geschaut haben und dann nur noch sehr teure oder weniger schöne Unterkünfte übrig waren. Aus diesem Fehler haben wir gelernt und für 2025 haben wir rechtzeitig geschaut. Sobald der gewünschte Zeitraum auf den Portalen freigeschaltet war (habe fast täglich rein geschaut), haben wir gebucht. Zunächst hatte uns auf den Bildern die Aussicht begeistert und darüber hinaus hat uns auch die Einrichtung zugesagt. Uns ist es immer wichtig, dass wir eine sehr schöne Unterkunft haben und nicht die ganze Zeit denken müssen, dass wir es daheim schöner hätten. Besonders wichtig ist für uns auch immer, dass es eine Waschmaschine gibt, da wir nicht so ein großes Auto haben und nicht so viel mitnehmen möchten - besonders, wenn man im April und Mai fährt, braucht man schon eine etwas breit gefächerte Garderobe, da das Wetter doch nochmal umschlagen kann. Das Cottage ist super aufgeteilt, im Erdgeschoss hat man eine sehr gut ausgestattete Küche und durch eine Glaswand getrennt das Wohnzimmer mit der Terrasse und der wundervollen Aussicht auf den Fistral Beach und das Headland Hotel. Im oberen Geschoss gibt es zwei Schlafzimmer, wovon das mit den Blick auf den Fistral Beach ein extra Waschbecken hat und ein großes Badezimmer mit Badewanne. In beiden Schlafzimmern hat man sehr viel Stauraum für Kleidung - wir brauchten das zweite Schlafzimmer aber nicht und haben dies als begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert. Die Sauberkeit und der Zustand der Möbel war hervorragend. Wir haben vom 21.04. bis 05.05.2025 knapp über 1.600 Euro gezahlt, was für die Größe und die Lage des Hauses und unter Berücksichtigung, dass es eigentlich für vier Personen ist, total angemessen war. Von dem Cottage aus ist man in fünf Minuten am Fistral Beach und von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt von Newquay. Wir haben es genossen, an unseren Newquay-Tagen (wir machen so alle zwei Tage eine Ausflugspause und entdecken gerne zu Fuß die nähere Umgebung, damit wir uns auch erholen können) von dem Cottage aus nach Newquay zu gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Ein großer Traum von uns war es, mal ein Fußballspiel in England zu sehen. Wir hatten das Glück und konnten Karten für Exeter City (3. Englische Liga) kaufen. Das Stadion liegt zentral in Exeter, so dass man dort gemütlich zu Fuß hingehen kann. Wir hatten im Zentrum einen sehr guten Parkplatz gefunden und der Weg zum Stadion dauerte 15 Minuten, es war der Parr Street Car Park in der Park Street, Exeter EX1 2BE. Vor dem Spiel sind wir in Exeter schön im "The Ivy" frühstücken gewesen (hier gibt es einen extra Blogpost, schaut doch mal vorbei) und haben noch ein wenig die Innenstadt unsicher gemacht. Von dem Parkplatz braucht man nur fünf Minuten in die Innenstadt. Bezahlt haben wir den Parkplatz mit der "Pay by Phone App", wir haben uns für England diverse Park-Apps gezogen, so dass wir überall per Handy zahlen konnten. Besonders praktisch ist, dass die Apps einen vor Ablauf der Parkzeit erinnern und man Parkzeit per App nachlösen kann, ohne zum Parkplatz gehen zu müssen. Am Stadion angekommen, fand ich besonders schön, dass es einen Aushang mit einem "Willkommen" für die Gästefans gab. Wir waren schon in vielen Stadien unterwegs, aber sowas freundliches haben wir noch nie gesehen. Da es sich um einen Drittligisten handelt und das Spiel gegen Huddersfield kein Risikospiel war, wurden die Heim- und Gästefans nicht getrennt. Vor dem Spiel konnten wir gemütlich über die Anlage schlendern und uns mit Artikeln des Fanshops eindecken, es gab tolles Essen und gute Getränke (sogar in Englischen Fußballstadien ist die Auswahl an frisch gezapften Bieren groß - im Bereich des Spiels gibt es aber keine alkoholischen Getränke, was ich persönlich sehr gut finde). Die Spieler von Exeter kamen vor dem Spiel sogar raus und gaben den Kindern Autogramme. Für uns war das ein unheimlich tolles Erlebnis und wir werden versuchen, wenn wir wieder während der Saison in England sind, nochmal ein Spiel zu besuchen. In 2026 werden wir leider während der Sommerpause in England sein, aber da dies nicht unser letzter Besuch dort sein wird, werden wir ganz sicher noch einmal ein Spiel besuchen können. Ward Ihr schon einmal bei einem Fußballspiel in England? Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

In Exeter waren wir so früh unterwegs, dass wir so schön Zeit hatten, um Frühstücken zu gehen. Wir sind im "The Ivy" eingekehrt und haben es nicht bereut. Mario hatte das typische English Breakfast und ich hatte die besten Pancakes meines Lebens. Richtig gut finde ich in England, dass man bei jeder Bestellung in einem Restaurant nach Allergien gefragt wird und da die Speisen frisch zubereitet werden, ist es nie ein Problem, etwas weg zu lassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Einrichtung des Ivy total überrascht und begeistert bin. Also dies wird bestimmt nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein. Sogar die Bäder sind eine Wucht. Wie ich festgestellt habe, ist das The Ivy in vielen Städten vertreten und ich werde nun öfter danach Ausschau halten. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich im The Ivy einfach wahnsinnig Willkommen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Bei unserem letzten Besuch in Cornwall haben wir Lanhydrock House, welches vom National Trust verwaltet wird, besucht. Dieses Anwesen ist einfach wahnsinnig groß und neben dem Haus gibt es eine Kapelle mit einem alten Friedhof sowie einen wunderschönen Garten zu entdecken. Das Haus gehörte zum Priorat von St Petroc in Bodmin bis Heinrich der VIII. 1543 die Klöster auflöste und es in Privatbesitz über ging. Am 4. April 1881 wurde ein Großteil des Hauses bei einem Großbrand zerstört wobei die äußeren und inneren Mauern dem Brand standgehalten haben, so dass es vollständig wieder aufgebaut werden konnte. Seit 1953 gehört das Anwesen zum National Trust und seit 1954 konnte man Teile des Hauses besichtigen. Ihr könnt auch in dem National Trust Kaffee verweilen, ein Stück leckeren Kuchen und einen Cream Tea zu Euch nehmen. Wer die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen "Klippen der Liebe" (1999) und "Im Zweifel für die Liebe" (2009) gesehen hat, wird sich bestimmt an Lanhydrock, welches als Drehort diente,erinnern. Ich nehme Euch mit ein paar Bildern auf unsere Reise mit, aber nicht zu viele, da ich Euch die Spannung für Euren zukünftigen Besuch nicht nehmen möchte.

Unsere Vermieterin in Ampney St. Mary hat uns ein wundervolles Pub empfohlen. Im schönen Örtchen Barnsley gelegen, ist das Village Pub und Hotel, welches zu den Pig Hotels gehört. Wir waren während unserem Aufenthalt zwei Mal dort, weil es uns so gut gefallen hat und es durch seine wundervollen Speisen überzeugt hat. Das Personal des Pubs war unglaublich höflich und wir haben uns unheimlich Willkommen gefühlt. Wenn Ihr in der Nähe seid, dann kann ich Euch einen Besuch dieses tollen Pubs nur wärmstens empfehlen. Es war das erste Mal, dass ich einen Sticky Toffee Pudding gegessen habe und was soll ich Euch sagen, diese Nachspeise hat mich voll umgehauen, so unglaublich lecker. Die Einrichtung ist sehr individuell und gemütlich gestaltet, sogar die Bäder sind ein Hingucker. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Broadway ist ein für die Cotswolds typischer Ort. Besonders schön ist die breit angelegte und mit Bäumen gesäumte Hauptstraße. Die Architektur der Cotswolds ist die Schönste, welche ich jemals gesehen habe. Die Häuser sind aus dem regional abgebauten, honiggelben Kalkstein gebaut, was jeden Ort irgendwie Golden und dadurch Märchenhaft erscheinen lässt.

Agathas Traum war es schon immer, in den Cotswolds zu leben. Sie verkauft ihre erfolgreiche PR Agentur und zieht in das traumhafte Dorf Carsley und wird durch einen Mord, welchen man ihr in die Schuhe schieben will, zu einer Amateur-Detektivin. Drehort für ihr neues Heimatdorf ist Biddestone und da ich ein wahnsinniger Fan dieser Serie (eigentlich sehr vieler englischer Krimiserien) bin, wollte ich unbedingt mal dort hin. Was soll ich Euch sagen, trotz, dass es ein etwas wolkiger Tag war, habe ich mich in diesen Ort verliebt. Dieses Dörfchen ist der Inbegriff eines Cotswolds-Ortes, voller wundervoller Häuser mit den für die Gegend typischen Glyzinien-Ranken an den Häusern. Na, wer erkennt das Haus, in welchem der erste Mord geschehen ist?