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Hochwasser Ahrtal 14.07.2021 - Gedanken Godehard Pötter 04.10.2021

Katerina Reiss • 4. Oktober 2021

Godehard hat mir erlaubt, seine Gedanken mit Euch zu teilen:

Wenn helfen regelrecht süchtig macht ...

Kennst Du das?
  • Du kommst aus dem Helfereinsatz wieder nachhause, aber Du fühlst Dich nicht "zuhause"...?
  • Du kommst aus einer Zeit total sinnerfüllter Aufgaben, die unendlich wertvoll waren, aber Dein Alltag kommt Dir sinnlos und leer vor?
  • Du hast unendliche Dankbarkeit erlebt, ein Gemeinschaftsgefühl und Zugehörigkeit zu einem wichtigen Team, aber jetzt fühlst Du    Dich einsam und verloren?
  • Du kriegst die Bilder nicht aus dem Kopf, die Sehnsucht wird unaushaltbar und Du fragst Dich, was mache ich eigentlich hier, am liebsten würde ich sofort wieder hinfahren?
  • Oder tust das auch, bis schon viel länger im Helfereinsatz, als es eigentlich verträglich ist? Und vielleicht steht sogar Dein Job auf dem Spiel, Deine bisherigen sozialen Verbindungen und evtl. sogar Dein gesamter bisheriger Lebensentwurf?
Und Du kannst das nicht willentlich steuern, weil irgendwas in Dir das Steuerruder in die Hand nimmt, ohne dass Du es verändern kannst? Und vielleicht im Moment auch gar nicht willst...?

Dann kann es sein, dass Du etwas hast, was man "sekundäre Traumatisierung" nennt - die Traumatisierung der Helfer!

So überflutet von den Eindrücken, wie es die Betroffenen durch die Ereignisse der Katastrophennacht waren, so sind es jetzt womöglich viele Helfer durch die Eindrücke ihres bisherigen Einsatzes.

Der Mechanismus dahinter ...

...ist eigentlich klar: Dieser Helfereinsatz bedient so viele sehnsüchtige Bedürfnisse in uns - z.B. nach "Wirksamkeit", also endlich etwas tun zu können, was wirklich unendlich wichtig und hilfreich ist. Das kann man von den meisten Jobs in unserer heutigen Zeit nicht unbedingt sagen. Oder das Bedürfnis nach "Anerkennung" - so eine unendliche Dankbarkeit, wie sie den Helfern an jeder Ecke entgegen schlägt, und all die kostenlose Versorgung in einer Fülle, wie man sie manchmal nicht einmal zuhause erlebt. Oder die riesige Begeisterung in den sozialen Medien, die den Helfern überall entgegen gebracht wird - ganz im Gegenteil zu den sonst üblichen Anfeindungen, Neid und Mißachtungen, die typisch geworden sind für Facebook, WhatsApp, Instagramm und Internetforen. Dann das Bedürfnis nach "Zugehörigkeit" - ja, wir sind schon ein echtes Team, ob im Camp, im Bus, oder beim Schwelgen in Erinnerungen in den Medien - "wir sind / waren dabei!"

Ja genau - dieses "mit dabei" zu sein an dieser noch nie zuvor dagewesenen Veränderung unserer Gesellschaft:

  • Weg von diesem furchtbaren Materialismus, wo alles was kostet und niemand dem anderen mehr einen noch so kleinen "Vorteil" gönnt, wo Gewinnmaximierung "um jeden Preis" die Welt regierte, selbst wenn der Preis die Aufgabe aller bisherigen sozialen Errungenschaften und Menschlichkeit bedeutet.
  • Weg von dieser lähmenden Bürokratie, wo nichts mehr durch eigene Initiative geht, weil alles bis ins Detail reguliert, zentralisiert und normiert zu sein hat, selbst wenn sich zeigt, dass solch ein Zentralismus-Anspruch nicht beherrschbar ist dieser Regulierungswahn daher mehr als 180 Tote gekostet hat. Stattdessen erlebt zu haben, wie leistungsfähig wir Menschen sind, wenn wir uns die lähmenden Fesseln der Bürokratie abstreifen und in Handeln, Tun und Machen kommen, statt endlos zu diskutieren, zu politisieren und zu in Schönfärberei zu philosophieren.
  •  Und stattdessen zu erleben, wie befreiend es ist, einfach mal einfach großzügig zu spenden und zu verschenken, warmherzig abzugeben, was man ohnehin viel zu viel hat und mit vollen Händen und weitem Herzen zu geben - statt ständig engherzig rechnen und auf den Cent genau drauf achten zu müssen, dass der andere ja nicht mehr bekommt oder hat, als man selbst. Denn das ist einfach nur anstrengend und furchtbar!

Jetzt erleben wir ein ganz andere Menschheit, an die wir schon den Glauben verloren hatten. In existenzieller Not und dem totalen Zusammenbruch der bürokratischen Fesselstrukturen haben die Menschen wieder die Menschlichkeit entdeckt. Und das mit voller Wucht!

Wenn DAS nicht ein wirklich guter Grund ist, tiefe innere Sehnsucht zu verspüren, das nicht wieder zu verlieren und am liebsten weiter fortsetzen zu wollen?

Ja, das ist ein wahrhaft guter Grund. Und aus dieser tiefen Sehnsucht nach einer endlich heil werdenden Gesellschaft speist sich auch die traumatische Energie, die Helfern jetzt die Tränen in die Augen treibt, wenn sie aus der berauschend beeindruckenden Zeit des Gemeinschaftserfolges nach Hause zurückkehren - in diese Tristesse einer grauen Gesellschaftsform, die uns im Grunde genommen völlig zurecht endlos aus dem Halse heraus hängt!

Ja, es ist traumatisch, weil diese Gefühle scheinbar wie von alleine aufploppen und scheinbar nicht zu steuern sind. Aber muss das schlecht sein? Nein, nicht wenn es gelingt, darüber die Kontrolle zurück zu erobern. Dann kann aus diesem traumatischen Erleben eine tiefe Sehnsucht entstehen, die ein guter Antrieb werden kann, all das Schöne und Gute aus dieser Helfererfahrung nicht sang- und klanglos untergehen zu lassen.

Wie macht man das?
Gegenfrage - was ist der beste Schutz gegen Traumatisierung? Wenn man sich den Auslöser dafür anschaut - nämlich die "ohnmächtige Hilflosigkeit" gegenüber dem traumatischen Ereignis...

... dann lautet das Patentrezept "Handlungsfähigkeit herstellen", also etwas tun und machen, Bewältigungskompetenzen entwickeln. Genau das habt Ihr den Betroffenen geschenkt, indem Ihr getan und gemacht habt, gehandelt und hergestellt - nämlich hoffungsvolle Perspektiven für den Neubeginn, von dem aus sie dank Eurer unendlich wertvollen Hilfe nun sofort losstarten können. Den Betroffenen habt Ihr durch Eure Handlungsfähigkeit vermutlich die Entwicklung posttraumatischer Belastungsstörungen erspart - aber was ist mit Euch...?

Wie wäre es, wenn Ihr genau dieses bereits bestens bewährte Konzept noch einmal anwendet, nämlich zu tun und zu machen, handlungsfähig zu bleiben und Bewältigungskompetenzen zu entwickeln?

Nein, es ist damit nicht gemeint, dass ihr immer und immer wieder ins Ahrtal oder Erfttal zurückkehrt in der Hoffnung, dort eine "unendliche Fortsetzung der Katastrophenhilfe" fortleben zu können - denn dank Euer Hilfe ist die bald nicht mehr nötig, weil Ihr dazu beigetragen habt, die Katastrophe bald für beendet angesehen werden kann. Und was dann, wenn es nichts mehr zu helfen gibt? Zieht dann diese Leere für die "Endlos-Helfer" auch im Ahrtal und Erfttal ein?

Die Antwort ist: Das Gute aus dieser Erfahrung fortzusetzen ist nicht vom Ort "Ahrtal" abhängig, auch nicht von anderen Tälern. Sondern es gilt, diese Erfahrungen in die Heimat mitzunehmen, in die Welt hinauszutragen, in den Alltag und in sein Umfeld, an seinen Arbeitsplatz und in die eigenen sozialen Beziehungen.

ERZÄHLT ALLEN, WAS FÜR EINE ANDERE WELT IHR ERLEBT HABT

...und wie schön und erstrebenswert diese Welt voller Mitmenschlichkeit, unbürokratischer Leistungsfähigkeit und nicht-materialistischer Großherzigkeit ist. Denn das kann sich niemand vorstellen, der es nicht selber erlebt hat! Wenn das nicht ein guter Auftrag ist, all das Erlebte nicht untergehen zu lassen, sondern fortzutragen und fortzuentwickeln zu einer besseren Gesellschaftsform als die heutige - und das ist wahrlich wirklich nötig!

Wenn Ihr jetzt denkt, dass hat doch alles gar keinen Zweck, das ist ein einziger sinnloser Kampf gegen Windmühlenflügel, das ist gar nicht zu schaffen - dann denkt bitte daran: Das ist genau diese traumatische Ohnmacht, die Euch da gerade ergreift. Eine Flut an Ausweglosigkeiten, die so groß ist, wie die Flutnacht für die Betroffenen im Erft- und Ahrtal, wo jeder gedacht hat, das ist so riesig, das ist nie wieder hinzukriegen.

Und was hat letztendlich gegen diese riesige traumatische Ohnmacht geholfen? Richtig - etwas tun und machen, und sei´s noch so klein! Handlungsfähigkeit herstellen, Bewältigungskompetenzen entwickeln. So klein jeder einzelne Hammerschlag war, mit dem Ihr den Putz abgeschlagen habt, so klein jedes einzelne Stückchen Müll, was Ihr angesichts der überwältigenden Müllberge eingesammelt habt, wo manche von Euch vielleicht gedacht haben mag, "was kann ich da schon bewirken" gegen diese Flut? Aber so hat es eine "andere Flut" gerichtet - nämlich die unglaubliche Helferflut, wo jeder einzelne Handgriff so unendlich wertvoll war, und sei er noch so klein und scheinbar sinnlos für sich allein betrachtet gewesen zu sein.

Also, wann immer Dich in Zukunft diese Gefühle ereilen, die Du nun als innere Sehnsucht identifizieren kannst nach einer Welt, in der sich diese schönen Erfahrungen von verbundener Gemeinschaft, sinnvoller Tätigkeit, erfüllender Anerkennung und großherziger Großzügigkeit ... dann nimm sie dankbar an als einen inneren Antrieb, dabei zu sein und mitzuwirken am Entstehen dieser neuen schönen Gesellschaftsform in Deinem persönlichen Umfeld.

Sei es durch entsprechende Gestaltung Deines Freundeskreises, der Atmosphäre in Deiner Familie, der kollegiale Umgang am Arbeitsplatz, vielleicht Mitwirken in Deinem politischen Umfeld ... oder indem Du einfach allen Menschen auf der Straße, denen Du dort begegnest, ein Lächeln und einen freundlichen Blick schenkst, auch ohne zu erwarten, dass sie bereits soweit sind wie Du, Dir diesen zu erwidern. Denn das wird geschehen, ganz ohne jeden Zweifel!

Aber es braucht seine Zeit zu wirken, so wie auch im Ahrtal die freigelegten Mauern ihre Zeit brauchen, bis sie so richtig durchgetrocknet sind und ein neues Ahrtal aufgebaut ist. Ich bin mir sicher, dass dieses dann schöner sein wird, als das alte jemals zuvor gewesen ist. So wie auch die neue Menschheit.... dank Deines Tuns und Machens, Handelns und Bewältigungskompetenzen entwickeln. Das ist wie Muskeltraining - die gehören danach Dir!


Lieber Godehard, ich danke Dir sehr, dass ich Deine Gedanken und Dein Bild hier teilen darf und ganz besonders danke ich für den Einsatz aller Helferinnen und Helfer im Ahrtal. Ohne Euch würden wir das körperlich und auch geistig alles nicht schaffen.

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von Katerina Reiss 6. Februar 2026
Nicht weit von Venlo entfernt, liegt die Hertog Jan Brauerei in Arcen. Direkt neben der Brauerei befindet sich ein wundervolles Lokal, die Proeverij, welches wir sehr gerne besuchen. Hier bekommt man neben sehr leckeren Speisen auch das herrliche Hertog Jan Bier. Das Team des Lokals ist wahnsinnig freundlich und wir fühlen uns dort immer sehr wohl. Im Sommer gibt es einen sehr schönen Biergarten und man kann hier wundervoll zur Ruhe kommen. Wir verbringen hier sehr gerne unsere Zeit und da wir von daheim nur knapp über eine Stunde brauchen, machen wir sehr oft und sehr gerne einen Tagesausflug dorthin, manchmal auch mit einer Übernachtung, damit wir die tolle Landschaft der Maasduinen noch mehr genießen können. Wir haben auch schon eine Brauerei-Führung mit gemacht, was wahnsinnig interessant war. An der Brauerei gibt es ein kleines Geschäft, wo man neben Bier auch tolle Merchandise-Produkte wie Flaschenöffner, Gläser, T-Shirts etc. erwerben kann. Wenn Ihr an Brauereien interessiert seid, dann kann ich Euch einen Ausflug nach Arcen wärmstens empfehlen und nach der Besichtigung könnt Ihr in der Proeverij lecker Essen gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 2. Februar 2026
Am Hafen von Newquay haben wir ein traumhaftes Areal entdecken können. Es erinnert uns ein wenig an einen Strandpaviljoen in den Niederlanden. Man kann dort wundervoll sitzen, etwas Essen und Trinken und einfach beobachten, wie die Flut oder die Ebbe kommt. Wir versuchen in unserem Urlaub immer Zeit zum Durchatmen zu haben, Mario hört dann gerne etwas Musik und ich verbringe die Zeit mit einem guten Buch. Da wir keine Strandlieger sind, suchen wir uns dazu immer tolle Locations aus und das war in Newquay das Boathouse. Das Boathouse selbst ist ein tolles Restaurant und es teilt sich das Areal mit tollen Foodtrucks wo man schönes Frühstück, eine Paella, Taccos, Burger, Pizzen, frisches Seafood oder Cocktails holen kann. Ich kann gar nicht verstehen, warum wir das Areal damals nicht schon entdeckt haben, als wir in Newquay waren, aber ich kann es kaum erwarten, dort in diesem Urlaub wieder sitzen zu können. Wenn Ihr in Newquay seid, dann besucht mal das Boathouse, ich bin ganz sicher, dass Ihr Euch dort genau so wohl fühlt, wie wir es tun. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 23. Januar 2026
Wir haben uns für unseren Cornwall Urlaub in April/Mai 2025 ein wundervolles Cottage gebucht. Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht, da es für das Jahr davor nicht geklappt hatte, weil wir viel zu spät nach Unterkünften geschaut haben und dann nur noch sehr teure oder weniger schöne Unterkünfte übrig waren. Aus diesem Fehler haben wir gelernt und für 2025 haben wir rechtzeitig geschaut. Sobald der gewünschte Zeitraum auf den Portalen freigeschaltet war (habe fast täglich rein geschaut), haben wir gebucht. Zunächst hatte uns auf den Bildern die Aussicht begeistert und darüber hinaus hat uns auch die Einrichtung zugesagt. Uns ist es immer wichtig, dass wir eine sehr schöne Unterkunft haben und nicht die ganze Zeit denken müssen, dass wir es daheim schöner hätten. Besonders wichtig ist für uns auch immer, dass es eine Waschmaschine gibt, da wir nicht so ein großes Auto haben und nicht so viel mitnehmen möchten - besonders, wenn man im April und Mai fährt, braucht man schon eine etwas breit gefächerte Garderobe, da das Wetter doch nochmal umschlagen kann. Das Cottage ist super aufgeteilt, im Erdgeschoss hat man eine sehr gut ausgestattete Küche und durch eine Glaswand getrennt das Wohnzimmer mit der Terrasse und der wundervollen Aussicht auf den Fistral Beach und das Headland Hotel. Im oberen Geschoss gibt es zwei Schlafzimmer, wovon das mit den Blick auf den Fistral Beach ein extra Waschbecken hat und ein großes Badezimmer mit Badewanne. In beiden Schlafzimmern hat man sehr viel Stauraum für Kleidung - wir brauchten das zweite Schlafzimmer aber nicht und haben dies als begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert. Die Sauberkeit und der Zustand der Möbel war hervorragend. Wir haben vom 21.04. bis 05.05.2025 knapp über 1.600 Euro gezahlt, was für die Größe und die Lage des Hauses und unter Berücksichtigung, dass es eigentlich für vier Personen ist, total angemessen war. Von dem Cottage aus ist man in fünf Minuten am Fistral Beach und von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt von Newquay. Wir haben es genossen, an unseren Newquay-Tagen (wir machen so alle zwei Tage eine Ausflugspause und entdecken gerne zu Fuß die nähere Umgebung, damit wir uns auch erholen können) von dem Cottage aus nach Newquay zu gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 21. Januar 2026
Ein großer Traum von uns war es, mal ein Fußballspiel in England zu sehen. Wir hatten das Glück und konnten Karten für Exeter City (3. Englische Liga) kaufen. Das Stadion liegt zentral in Exeter, so dass man dort gemütlich zu Fuß hingehen kann. Wir hatten im Zentrum einen sehr guten Parkplatz gefunden und der Weg zum Stadion dauerte 15 Minuten, es war der Parr Street Car Park in der Park Street, Exeter EX1 2BE. Vor dem Spiel sind wir in Exeter schön im "The Ivy" frühstücken gewesen (hier gibt es einen extra Blogpost, schaut doch mal vorbei) und haben noch ein wenig die Innenstadt unsicher gemacht. Von dem Parkplatz braucht man nur fünf Minuten in die Innenstadt. Bezahlt haben wir den Parkplatz mit der "Pay by Phone App", wir haben uns für England diverse Park-Apps gezogen, so dass wir überall per Handy zahlen konnten. Besonders praktisch ist, dass die Apps einen vor Ablauf der Parkzeit erinnern und man Parkzeit per App nachlösen kann, ohne zum Parkplatz gehen zu müssen. Am Stadion angekommen, fand ich besonders schön, dass es einen Aushang mit einem "Willkommen" für die Gästefans gab. Wir waren schon in vielen Stadien unterwegs, aber sowas freundliches haben wir noch nie gesehen. Da es sich um einen Drittligisten handelt und das Spiel gegen Huddersfield kein Risikospiel war, wurden die Heim- und Gästefans nicht getrennt. Vor dem Spiel konnten wir gemütlich über die Anlage schlendern und uns mit Artikeln des Fanshops eindecken, es gab tolles Essen und gute Getränke (sogar in Englischen Fußballstadien ist die Auswahl an frisch gezapften Bieren groß - im Bereich des Spiels gibt es aber keine alkoholischen Getränke, was ich persönlich sehr gut finde). Die Spieler von Exeter kamen vor dem Spiel sogar raus und gaben den Kindern Autogramme. Für uns war das ein unheimlich tolles Erlebnis und wir werden versuchen, wenn wir wieder während der Saison in England sind, nochmal ein Spiel zu besuchen. In 2026 werden wir leider während der Sommerpause in England sein, aber da dies nicht unser letzter Besuch dort sein wird, werden wir ganz sicher noch einmal ein Spiel besuchen können. Ward Ihr schon einmal bei einem Fußballspiel in England? Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 19. Januar 2026
In Exeter waren wir so früh unterwegs, dass wir so schön Zeit hatten, um Frühstücken zu gehen. Wir sind im "The Ivy" eingekehrt und haben es nicht bereut. Mario hatte das typische English Breakfast und ich hatte die besten Pancakes meines Lebens. Richtig gut finde ich in England, dass man bei jeder Bestellung in einem Restaurant nach Allergien gefragt wird und da die Speisen frisch zubereitet werden, ist es nie ein Problem, etwas weg zu lassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Einrichtung des Ivy total überrascht und begeistert bin. Also dies wird bestimmt nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein. Sogar die Bäder sind eine Wucht. Wie ich festgestellt habe, ist das The Ivy in vielen Städten vertreten und ich werde nun öfter danach Ausschau halten. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich im The Ivy einfach wahnsinnig Willkommen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 19. Januar 2026
Lower Slaughter
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Bei unserem letzten Besuch in Cornwall haben wir Lanhydrock House, welches vom National Trust verwaltet wird, besucht. Dieses Anwesen ist einfach wahnsinnig groß und neben dem Haus gibt es eine Kapelle mit einem alten Friedhof sowie einen wunderschönen Garten zu entdecken. Das Haus gehörte zum Priorat von St Petroc in Bodmin bis Heinrich der VIII. 1543 die Klöster auflöste und es in Privatbesitz über ging. Am 4. April 1881 wurde ein Großteil des Hauses bei einem Großbrand zerstört wobei die äußeren und inneren Mauern dem Brand standgehalten haben, so dass es vollständig wieder aufgebaut werden konnte. Seit 1953 gehört das Anwesen zum National Trust und seit 1954 konnte man Teile des Hauses besichtigen. Ihr könnt auch in dem National Trust Kaffee verweilen, ein Stück leckeren Kuchen und einen Cream Tea zu Euch nehmen. Wer die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen "Klippen der Liebe" (1999) und "Im Zweifel für die Liebe" (2009) gesehen hat, wird sich bestimmt an Lanhydrock, welches als Drehort diente,erinnern. Ich nehme Euch mit ein paar Bildern auf unsere Reise mit, aber nicht zu viele, da ich Euch die Spannung für Euren zukünftigen Besuch nicht nehmen möchte.
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Unsere Vermieterin in Ampney St. Mary hat uns ein wundervolles Pub empfohlen. Im schönen Örtchen Barnsley gelegen, ist das Village Pub und Hotel, welches zu den Pig Hotels gehört. Wir waren während unserem Aufenthalt zwei Mal dort, weil es uns so gut gefallen hat und es durch seine wundervollen Speisen überzeugt hat. Das Personal des Pubs war unglaublich höflich und wir haben uns unheimlich Willkommen gefühlt. Wenn Ihr in der Nähe seid, dann kann ich Euch einen Besuch dieses tollen Pubs nur wärmstens empfehlen. Es war das erste Mal, dass ich einen Sticky Toffee Pudding gegessen habe und was soll ich Euch sagen, diese Nachspeise hat mich voll umgehauen, so unglaublich lecker. Die Einrichtung ist sehr individuell und gemütlich gestaltet, sogar die Bäder sind ein Hingucker. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Broadway ist ein für die Cotswolds typischer Ort. Besonders schön ist die breit angelegte und mit Bäumen gesäumte Hauptstraße. Die Architektur der Cotswolds ist die Schönste, welche ich jemals gesehen habe. Die Häuser sind aus dem regional abgebauten, honiggelben Kalkstein gebaut, was jeden Ort irgendwie Golden und dadurch Märchenhaft erscheinen lässt.
von Katerina Reiss 14. Januar 2026
Agathas Traum war es schon immer, in den Cotswolds zu leben. Sie verkauft ihre erfolgreiche PR Agentur und zieht in das traumhafte Dorf Carsley und wird durch einen Mord, welchen man ihr in die Schuhe schieben will, zu einer Amateur-Detektivin. Drehort für ihr neues Heimatdorf ist Biddestone und da ich ein wahnsinniger Fan dieser Serie (eigentlich sehr vieler englischer Krimiserien) bin, wollte ich unbedingt mal dort hin. Was soll ich Euch sagen, trotz, dass es ein etwas wolkiger Tag war, habe ich mich in diesen Ort verliebt. Dieses Dörfchen ist der Inbegriff eines Cotswolds-Ortes, voller wundervoller Häuser mit den für die Gegend typischen Glyzinien-Ranken an den Häusern. Na, wer erkennt das Haus, in welchem der erste Mord geschehen ist?