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Hochwasser Ahrtal 14.07.2021 - Gedanken "Estee Pee" 21.04.2022
Katerina Reiss • 21. April 2022
Eine Helferin der ersten Stunde hat mir erlaubt, ihre Gedanken mit Euch zu teilen
Neun Monate Ahrtal ...
Heute ist ein wichtiger Tag für mich. Und ich versuche einmal, und damit auch das erste Mal, das in Worte zu fassen, was vor genau neun Monaten gewesen ist. Und was daraus wurde...Aber Achtung: dieser Post ist laaaang!
Genau vor neun Monaten, am 20.07.2021, stand ich, gegen zwölf Uhr am Mittag, mit ein paar Feuerwehrleuten neben dem (ehemaligen) Bahnhof von Altenahr und schaute fassungslos auf das vor uns. Die Fahrt bis hierher war lang, und wir, je näher wir den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten kamen, wurden immer stiller.
Über viereinhalb Stunden waren wir unterwegs, eine Strecke, für die wir jetzt unter anderthalb Stunden brauchen (man kam zu dem Zeitpunkt noch nicht auf direktem Weg ins Ahrtal, zu den Orten, einige waren auch nur noch zu Fuß zu erreichen). Selbst die "alten Hasen" der Feuerwehr neben mir standen da, weinten oder kämpften still... mit sich, den Eindrücken, den Gefühlen. Und sie hatten schon einiges gesehen... Nicht allein die Bilder, die sich uns boten, auch die Gerüche... und die Geräusche (insbesondere die der Hubschrauber, die wieder und wieder an der Burgruine oder uns vorbeiflogen)... brannten sich wohl uns allen ein.
Ein Bild hat mich besonders bewegt. Und es bewegt mich noch heute. Dabei ist es ein wenig anders als die anderen Bilder (oder Geräusche, Gerüche, ...und die vielen Geschichten der Betroffenen, die ich erstmalig an diesem Tag hörte, und die zu vielen wurden, in diesen vergangenen neun Monaten) , die in mir "abgespeichert" wurden.
Wir sahen vor uns auf die Häuserzeile rund um das Hotel 'Zum Schwarzen Kreuz', auf dieses einstige (!!!) beliebte Postkartenmotiv... Unbegreifliche Zerstörung. Überall. Ich höre das erste Mal den Begriff, gepresst herausgebracht vom leitenden Feuerwehrmann neben mir, "Kriegsgebiet!". Untermalt vom Rattern der Hubschrauber...
Zwischen uns und diesen Häusern ist die Schneise der Flut klar zu erkennen. Während sich links und rechts der Flutbahn so gut wie nichts mehr in seiner ursprünglichen Form oder an seinem eigentlichen Platz befindet, fällt plötzlich mein Blick auf einen großen alten Baum... genau mittendrin. Und im Gegensatz zu fast allem um sich herum: er ist nahezu unversehrt!!!
In den kommenden (also nun zurückliegenden) neun Monaten sehe ich, genauso wie alle anderen, die ins Tal kamen (und kommen), um zu helfen, mehr von all dem, was die Flut zerstört, statt das, was sie verschont hat. Doch dieses Bild des großen und alten Baumes, der der Flut trotzte, obwohl er genau inmitten dieser Schneise stand, also den es mit voller Wucht der Wassermassen und allem darin erwischt haben muss, dieses Bild möchte ich mit euch teilen.
Nicht wegen all des Leides, all der Zerstörung, die diese Flut mit sich brachte, und sich natürlich auch (nicht nur) in diesem eingebrannten Bild zeigt.
Sondern gerade und vor allem, weil es auch irgendwie Zuversicht und Kraft in sich trägt. Es zeigte mir in diesem und vielen Momenten später, dass WIR das schaffen, es wieder gut wird, im Ahrtal.
Seit diesem 20.07.2021, als einer der vielen Helfer im Ahrtal, ist viel passiert. Von "alles wieder gut" sind wir, und das weiss eigentlich (fast) jeder, der vor Ort ist, noch ganz weit entfernt. Ich sage absichtlich WIR. Nicht nur, weil eine der wichtigsten und wertvollsten Leitsätze für uns "DAS WIR ZÄHLT"(Thilo Vogel, Dachzeltnomaden) ist. Sondern weil es eine Verbundenheit mit den Ahrtalern (bzw den Betroffenen aus diesem und auch anderen Flutgebieten) gibt, die (nicht nur) mir sehr wichtig geworden ist.
Und auch, wenn ich in dieser Zeit an verschiedenen Orten des Ahrtals (und in Stolberg/Vichtbachtal) gearbeitet habe (Altenahr, Ahrweiler, Bachem, Bad Bodendorf, Dernau, Loosdorf, Marienthal, Mayschoss, Rech, Schuld und Walporzheim), kenne ich (noch!) vieles nicht. Also zum Beispiel, wo was ist usw.. Zumal ich a) ja leider nicht selbst fahre, und b) mein Orientierungssinn leider alle (weiblichen) Klischees bedient🙃!
Ich weiss nur um die Begegnungen mit den Ahrtalern, ihre Erzählungen, wie sie die Flutnacht erlebten (und das "Danach"). Oder an die jeweiligen Arbeitseinsätze und -stellen. An die Gespräche, Umarmungen, die Gefühle, und die vielen gemeinsamen Momente (mit Betroffenen und Helfern)...
Aus der, die eher bei der Arbeit als Einzelkämpferin bekannt ist, wurde ein Teamplayer. Auch außerhalb eines Flutgebietes.
Die, die vorher, auch aufgrund eigener dunklen Kapitel im Leben, oft sehr unsicher und misstrauisch unterwegs war, lernte im Ahrtal, dass es Menschen gibt, die einem Wertschätzung entgegenbringen. Die nicht nur reden, sondern einfach machen (und wie!), ihr Wort halten. Auf die Verlass und bei denen Vertrauen möglich ist.
Und vor allem, dass es tatsächlich noch, und viele hatten gerade in den letzten zwei Jahren da so ihre Zweifel, wahre Mitmenschlichkeit, enormen Zusammenhalt, ein echtes Miteinander gibt. Denn das war ganz besonders in den ersten Monaten so dermaßen groß und bemerkenswert, dass sogar ein Begriff dafür entstand. Der sich weit über die Grenzen des Ahrtals, ja selbst bis ins Ausland etablierte: SolidAHRrität! Und nicht nur etablierte; er wurde von zig Tausenden Menschen, für die die Arbeit in den Flutgebieten eine Herzensangelegenheit ist, gelebt.
Es gab und gibt so viele Widrigkeiten, die mit der Zeit hinzukamen. Wie beispielsweise diverse nicht eingehaltene Versprechen, den Betroffenen gegenüber, oder nicht begreifbare Hürden, die ihnen und den Helfern in den Weg gestellt wurden, der Versuch, den Fokus von den Flutschäden selbst auf die "Fluthelferschäden" umzulenken, der Keil, der immer wieder (aber erst nach etwa einem halben Jahr nach der Flut) versucht wurde, zwischen uns zu treiben, die Bürokratie, die dunkle Jahreszeit, das ewige Warten und die Existenzängste, zu denen ein Großteil der Betroffenen verdammt waren (oder noch sind), das Anordnen einer 'Normalität' als Kontrastprogramm dessen, was die meisten Ahrtaler und Helfer tagtäglich erfahren und vollkommen anders wahrnehmen. Oder eine große Erschöpfung, die sich wie eine zu schwere Decke über viele legte...
Man könnte die Liste sicherlich noch fortführen, aber die, die mich kennen, wissen, dass es mir am Herzen liegt, den Optimismus zu bewahren. Auch in Zeiten, in denen man eigentlich nur noch schreiend im Kreis herumlaufen könnte.
So bin ich dankbar dafür, was gleich neben all dem Schrecklichen an Schönem passiert. Sei es diese unfassbare SolidAhrität, oder dass ich ein Teil dieses großen Wir's sein kann. Sei es diese vielen, vielen besonderen Momente. Momente der Verbundenheit, der Hoffnungsschimmer, der Liebe, des Lachens (und ja, auch das ging und geht, sogar echt, nicht selten und auch mit den Betroffenen gemeinsam), der Zuversicht. Momente des positiven Spirits. Der sich in vielen Facetten zeigt:
Oder in der "Quadration des Helfens", wie Thomas Pütz vom helfer-shuttle.de es so wunderschön benannte, wenn einer einen Stein ins Rollen bringt, und daraus eine Kette der SolidAhrität und Hilfsbereitschaft entsteht.
In jedem Eimer voller Schlamm oder Schutt, jedem Teil Müll, das weniger auf den Straßen, in oder an der Ahr liegt. In jedem Berg an Zeug, das in der Schaufel eines Radladers verschwindet, oder in Shuttle-Bussen, die, voll besetzt, mit mehreren Runden Kreisverkehr alle Eindrücke des Tages durchschleudern.
In selbstgebackenen Kuchen, gesponsorten Brötchen oder Gummibärchen, im Putzen des Gemeinschaftsklos oder in einer mit Krawumm in riesigen Pfannen zubereiteten Currywurst für alle Mann. In offenen Augen, Ohren und Armen. In Demut, Dankbarkeit, Empathie und Unvoreingenommenheit.
In neu angelegten Spielplätzen, in einem Horn-, Dudelsack- oder Klavierspiel, einem Fest, einem Gedichtband oder einer Meditations-CD für betroffene Kinder des Ahrtals, in Flutweinen, schlaflosen Nächten im Auto, in Videos und Aufrufen, um weitere Helfer zu animieren, um die aktuelle Situation zu zeigen, gegen das Vergessen des Ahrtals anzugehen. In Bepflanzungsaktionen. Im gemeinsamen Essen. Im Austausch. In Sonnenbränden und nicht selten geschundenen Händen in den Weinbergen, in Wiedereröffnungen, in Öfen, Kohle oder Einraum-Wärmequellen.
In Hilfe bei Anträgen, Kunst(werken), Auktionen, sogar von Dingen, die nie zu dem Höchstbietenden kommen, sondern im Ahrtal verbleiben. In vollen LKWs mit Hilfsgütern, Futtermitteln oder Baustoffen. In Ketten und Wörtern, die aus Traktoren gebildet werden. In einem bepflanzten Stiefel, einem Schokohasen, einem Blümchen oder einem Shirt vor der Tür. In 5-€- Daueraufträgen. In der Suche nach Vermissten. Der Seelsorge. In Kaffee. Funktionstüchtigem Werkzeug. In Containern und Tiny-Häusern. Einer warmen Mahlzeit. Hilfe bei Anträgen. In Vermittlungsdiensten zwischen den Behörden oder Entscheidungsträgern und den freiwilligen Helfern. In der Reparatur eines Gerätes oder Gefährts.
In einem funktionierenden Telefonnest oder Licht. Estrich, neuen Fenstern, in Rückkehr in die Heimat, die eigenen vier Wände. In Wasser und Strom. Einem Auto. Oder einfacher Anwesenheit trotz hoher Spritkosten. Einem Handwerker, der Zeit hat und gut arbeitet. In Brücken, gereinigten Kanälen, in befahrbaren Straßen. In bemalten Häuserwänden. In Freunden. Freundlichen Worten, auch im Netz. Und selbst in einem Dixie-Klo....
Auch diese Liste ließe sich noch endlos fortführen. Und das Schöne ist, dass man um sie weiss, dass es sie einfach AUCH gibt. Und dafür bin ich dankbar. Ebenso dafür, dass die Betroffenen, mit denen ich in Kontakt stand und stehe, allesamt herzlich waren bzw sind. Dass sie uns in ihr Leben, in ihre Häuser und Wohnungen gelassen haben, was für viele sicher nicht leicht gewesen ist. Dass wir zusammen gelacht, geweint, geredet oder geschwiegen haben. Und sie immer ein nettes Wort für uns übrig hatten, sich freuten, wenn wir kamen. Ich weiss nicht, ob ich das könnte, in solch einer schlimmen Situation wie der ihren. Dass sie für uns etwas gebacken, gekocht oder Übernachtungsmöglichkeiten gestellt haben, obwohl sie selbst oft kaum noch etwas hatten. Dass sie uns auch vertraut haben. Das ist nach solch einem, das Urvertrauen erschütternde Ereignis wie der Flutkatastrophe keine Selbstverständlichkeit. Sie haben auch uns Helfern viel gegeben. Und mir, als eine von ihnen.
Ich kann diese Flutkatastrophe nach wie vor nicht begreifen. Aber ich habe begriffen, dass es neben dieser mit ihr einhergehenden Schrecklichkeit auch so viel Gutes gab und gibt. Ich hoffe, dass es irgendwann einmal so viel ist, dass das Schlimme in den Hintergrund tritt und das Positive überwiegt. Bis dahin helfen wir einfach weiter. Und das gerne!
Ich danke von ganzem Herzen, dass ich dies veröffentlichen darf.
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Wir haben uns für unseren Cornwall Urlaub in April/Mai 2025 ein wundervolles Cottage gebucht. Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht, da es für das Jahr davor nicht geklappt hatte, weil wir viel zu spät nach Unterkünften geschaut haben und dann nur noch sehr teure oder weniger schöne Unterkünfte übrig waren. Aus diesem Fehler haben wir gelernt und für 2025 haben wir rechtzeitig geschaut. Sobald der gewünschte Zeitraum auf den Portalen freigeschaltet war (habe fast täglich rein geschaut), haben wir gebucht. Zunächst hatte uns auf den Bildern die Aussicht begeistert und darüber hinaus hat uns auch die Einrichtung zugesagt. Uns ist es immer wichtig, dass wir eine sehr schöne Unterkunft haben und nicht die ganze Zeit denken müssen, dass wir es daheim schöner hätten. Besonders wichtig ist für uns auch immer, dass es eine Waschmaschine gibt, da wir nicht so ein großes Auto haben und nicht so viel mitnehmen möchten - besonders, wenn man im April und Mai fährt, braucht man schon eine etwas breit gefächerte Garderobe, da das Wetter doch nochmal umschlagen kann. Das Cottage ist super aufgeteilt, im Erdgeschoss hat man eine sehr gut ausgestattete Küche und durch eine Glaswand getrennt das Wohnzimmer mit der Terrasse und der wundervollen Aussicht auf den Fistral Beach und das Headland Hotel. Im oberen Geschoss gibt es zwei Schlafzimmer, wovon das mit den Blick auf den Fistral Beach ein extra Waschbecken hat und ein großes Badezimmer mit Badewanne. In beiden Schlafzimmern hat man sehr viel Stauraum für Kleidung - wir brauchten das zweite Schlafzimmer aber nicht und haben dies als begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert. Die Sauberkeit und der Zustand der Möbel war hervorragend. Wir haben vom 21.04. bis 05.05.2025 knapp über 1.600 Euro gezahlt, was für die Größe und die Lage des Hauses und unter Berücksichtigung, dass es eigentlich für vier Personen ist, total angemessen war. Von dem Cottage aus ist man in fünf Minuten am Fistral Beach und von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt von Newquay. Wir haben es genossen, an unseren Newquay-Tagen (wir machen so alle zwei Tage eine Ausflugspause und entdecken gerne zu Fuß die nähere Umgebung, damit wir uns auch erholen können) von dem Cottage aus nach Newquay zu gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Ein großer Traum von uns war es, mal ein Fußballspiel in England zu sehen. Wir hatten das Glück und konnten Karten für Exeter City (3. Englische Liga) kaufen. Das Stadion liegt zentral in Exeter, so dass man dort gemütlich zu Fuß hingehen kann. Wir hatten im Zentrum einen sehr guten Parkplatz gefunden und der Weg zum Stadion dauerte 15 Minuten, es war der Parr Street Car Park in der Park Street, Exeter EX1 2BE. Vor dem Spiel sind wir in Exeter schön im "The Ivy" frühstücken gewesen (hier gibt es einen extra Blogpost, schaut doch mal vorbei) und haben noch ein wenig die Innenstadt unsicher gemacht. Von dem Parkplatz braucht man nur fünf Minuten in die Innenstadt. Bezahlt haben wir den Parkplatz mit der "Pay by Phone App", wir haben uns für England diverse Park-Apps gezogen, so dass wir überall per Handy zahlen konnten. Besonders praktisch ist, dass die Apps einen vor Ablauf der Parkzeit erinnern und man Parkzeit per App nachlösen kann, ohne zum Parkplatz gehen zu müssen. Am Stadion angekommen, fand ich besonders schön, dass es einen Aushang mit einem "Willkommen" für die Gästefans gab. Wir waren schon in vielen Stadien unterwegs, aber sowas freundliches haben wir noch nie gesehen. Da es sich um einen Drittligisten handelt und das Spiel gegen Huddersfield kein Risikospiel war, wurden die Heim- und Gästefans nicht getrennt. Vor dem Spiel konnten wir gemütlich über die Anlage schlendern und uns mit Artikeln des Fanshops eindecken, es gab tolles Essen und gute Getränke (sogar in Englischen Fußballstadien ist die Auswahl an frisch gezapften Bieren groß - im Bereich des Spiels gibt es aber keine alkoholischen Getränke, was ich persönlich sehr gut finde). Die Spieler von Exeter kamen vor dem Spiel sogar raus und gaben den Kindern Autogramme. Für uns war das ein unheimlich tolles Erlebnis und wir werden versuchen, wenn wir wieder während der Saison in England sind, nochmal ein Spiel zu besuchen. In 2026 werden wir leider während der Sommerpause in England sein, aber da dies nicht unser letzter Besuch dort sein wird, werden wir ganz sicher noch einmal ein Spiel besuchen können. Ward Ihr schon einmal bei einem Fußballspiel in England? Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

In Exeter waren wir so früh unterwegs, dass wir so schön Zeit hatten, um Frühstücken zu gehen. Wir sind im "The Ivy" eingekehrt und haben es nicht bereut. Mario hatte das typische English Breakfast und ich hatte die besten Pancakes meines Lebens. Richtig gut finde ich in England, dass man bei jeder Bestellung in einem Restaurant nach Allergien gefragt wird und da die Speisen frisch zubereitet werden, ist es nie ein Problem, etwas weg zu lassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Einrichtung des Ivy total überrascht und begeistert bin. Also dies wird bestimmt nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein. Sogar die Bäder sind eine Wucht. Wie ich festgestellt habe, ist das The Ivy in vielen Städten vertreten und ich werde nun öfter danach Ausschau halten. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich im The Ivy einfach wahnsinnig Willkommen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Bei unserem letzten Besuch in Cornwall haben wir Lanhydrock House, welches vom National Trust verwaltet wird, besucht. Dieses Anwesen ist einfach wahnsinnig groß und neben dem Haus gibt es eine Kapelle mit einem alten Friedhof sowie einen wunderschönen Garten zu entdecken. Das Haus gehörte zum Priorat von St Petroc in Bodmin bis Heinrich der VIII. 1543 die Klöster auflöste und es in Privatbesitz über ging. Am 4. April 1881 wurde ein Großteil des Hauses bei einem Großbrand zerstört wobei die äußeren und inneren Mauern dem Brand standgehalten haben, so dass es vollständig wieder aufgebaut werden konnte. Seit 1953 gehört das Anwesen zum National Trust und seit 1954 konnte man Teile des Hauses besichtigen. Ihr könnt auch in dem National Trust Kaffee verweilen, ein Stück leckeren Kuchen und einen Cream Tea zu Euch nehmen. Wer die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen "Klippen der Liebe" (1999) und "Im Zweifel für die Liebe" (2009) gesehen hat, wird sich bestimmt an Lanhydrock, welches als Drehort diente,erinnern. Ich nehme Euch mit ein paar Bildern auf unsere Reise mit, aber nicht zu viele, da ich Euch die Spannung für Euren zukünftigen Besuch nicht nehmen möchte.

Unsere Vermieterin in Ampney St. Mary hat uns ein wundervolles Pub empfohlen. Im schönen Örtchen Barnsley gelegen, ist das Village Pub und Hotel, welches zu den Pig Hotels gehört. Wir waren während unserem Aufenthalt zwei Mal dort, weil es uns so gut gefallen hat und es durch seine wundervollen Speisen überzeugt hat. Das Personal des Pubs war unglaublich höflich und wir haben uns unheimlich Willkommen gefühlt. Wenn Ihr in der Nähe seid, dann kann ich Euch einen Besuch dieses tollen Pubs nur wärmstens empfehlen. Es war das erste Mal, dass ich einen Sticky Toffee Pudding gegessen habe und was soll ich Euch sagen, diese Nachspeise hat mich voll umgehauen, so unglaublich lecker. Die Einrichtung ist sehr individuell und gemütlich gestaltet, sogar die Bäder sind ein Hingucker. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.

Broadway ist ein für die Cotswolds typischer Ort. Besonders schön ist die breit angelegte und mit Bäumen gesäumte Hauptstraße. Die Architektur der Cotswolds ist die Schönste, welche ich jemals gesehen habe. Die Häuser sind aus dem regional abgebauten, honiggelben Kalkstein gebaut, was jeden Ort irgendwie Golden und dadurch Märchenhaft erscheinen lässt.

Agathas Traum war es schon immer, in den Cotswolds zu leben. Sie verkauft ihre erfolgreiche PR Agentur und zieht in das traumhafte Dorf Carsley und wird durch einen Mord, welchen man ihr in die Schuhe schieben will, zu einer Amateur-Detektivin. Drehort für ihr neues Heimatdorf ist Biddestone und da ich ein wahnsinniger Fan dieser Serie (eigentlich sehr vieler englischer Krimiserien) bin, wollte ich unbedingt mal dort hin. Was soll ich Euch sagen, trotz, dass es ein etwas wolkiger Tag war, habe ich mich in diesen Ort verliebt. Dieses Dörfchen ist der Inbegriff eines Cotswolds-Ortes, voller wundervoller Häuser mit den für die Gegend typischen Glyzinien-Ranken an den Häusern. Na, wer erkennt das Haus, in welchem der erste Mord geschehen ist?

Mitten in der wunderschönen Natur der Cotswolds liegt das malerische Dörfchen Snowshill mit dem National Trust Anwesen Snowshill Manor. In diesem Dorf leben knapp über 160 Menschen. Vielleicht habt Ihr diesen Ort unbewusst schon einmal gesehen, denn wer den ersten Teil der Bridget Jones Filme "Schokolade zum Frühstück" gesehen hat, wird erkennen, dass in diesem Ort die Eltern von Bridget leben. Wie mir ein sehr freundlicher Bewohner des Ortes bei einem kleinen Plausch erzählte - ja, ich quatsche unheimlich gerne mit Einheimischen - war das Pub die Garderobe von Renée Zellweger. Hier könnt Ihr das Zuhause von Bridgets Eltern und das Garderoben-Pub sehen.
Im Norden Cornwalls liegt der wunderschöne natürliche Hafenort Boscastle am South-West-Coast-Path. Der größte Teil des Ortes gehört zum National Trust. Ihr findet direkt im Ort einen großzügig angelegten Parkplatz. Ein kurzer Spaziergang durch den kleinen Ort bringt einen zu dem kleinen Hafen, von welchem man einen wahnsinnig schönen Ausblick hat.