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Radtour quer durch Holland Etappen 2, 3 & Fazit

Katerina Reiss • 14. Februar 2023

Tag 2 - von Ooij bis Lelystad

Am zweiten Tag hatten wir von Ooij bis nach Lelystad bis zu unserer Unterkunft knapp 98 Kilometer vor uns.

Wir fuhren nach einem guten Frühstück in dem Fletcher Hotel De Gelderse Port zeitig los. Die Räder waren aufgeladen, wir motiviert und gut gelaunt. Bis nach Harderwijk klappte alles richtig gut. Wir fuhren durch das überraschenderweise sehr hügelige Arnheim, an dem wunderschönen Het Nationale Park de hoge Veluwe vorbei, durch Harskamp, wo wir uns nach den ersten 47 Kilometern beim De vergulde Leuw einen leckeren Pfannkuchen teilten und dort sogar eine Ladestation für die Räder fanden. Übrigens fährt man von Arnheim Süd bis nach Arnheim einen Radweg, welcher parallel zur Autobahn geht. Auf der einen Seite ist die Autobahn, auf der anderen ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Der Radweg sieht aus, wie eine Tartanbahn und lässt sich außerordentlich gut fahren. Wir kamen sogar am Stadion Arnheim (Gelre Dom) vorbei, von dem Mario selbstverständlich ein Bild machen musste.

Nachdem wir von dem Pfannkuchen wieder etwas mehr gestärkt waren, fuhren wir weiter durch ein schön bewaldetes Gebiet. Ich kann wirklich immer wieder betonen, wie toll die Radwege in den Niederlanden sind.


In Haderswijk angekommen ging es über das Aquaduct Veluwekmeer und ab dann kann ich Euch sagen, wurde es zäh. Richtig zäh. Wir kamen immer näher an das Meer heran und das merkte man am Gegenwind. Ab da merkte ich, dass ich die Kilometer anfangs hätte höher setzen sollen und zum Ende hin kürze Strecken hätte planen sollen. Wir fuhren über Deiche, welche wir uns mit Schafen und Wildgänsen teilten - die Tiere waren aber alle entspannt, sie scheinen Radfahrer gewöhnt zu sein.


Auch wurde die Landschaft immer einseitiger, so dass man kaum merkte, dass man überhaupt voran kam und es befanden sich dort auf den Deichen, über die wir fuhren, keine Wälder, welche uns vom Wind schützen konnte. Natürlich gab es Bäume, doch nicht um den Radweg herum.  Lelystad ist unserer Meinung nach eine der wenigen, nicht so abwechslungsreichen Ecken der Niederlande. Dieses Gebiet wurde - wie das gesamte Flevoland - auf einem Polder gebaut. Dies bedeutet, dass es dem Meer abgewonnen wurde und es liegt fünf Meter unter dem Meeresspiegel.


Wir kamen dann nach total erschöpft an unserer Unterkunft für die Nacht an. Wir hatten im Hajé Restaurant de Aalscholver ein Zimmer gebucht. Diese sind in einem Haus direkt am Wasser eines Teiches gebaut, was wirklich sehr schön war, jedoch hatte ich nicht gesehen, dass es sich bei der Unterkunft quasi um eine Autobahn-Raststätte an der A6 handelte. Es war leider etwas laut. Aber wir hatten eine Badewanne auf dem Zimmer, was ein Pluspunkt war und konnten unsere müden Muskeln entspannen. Wir haben im Restaurant Fish & Chips gegessen und sind wirklich um 21 Uhr tot ins Bett gefallen.


Da diese Tour etwas zäh war, haben wir auch leider nicht so viele Fotos geschossen. Wir wollten einfach nur voran kommen.



Tag 3 - von Lelystad bis Callantsoog


Am nächsten Morgen nahmen wir kein Frühstück zu uns, da wir schon befürchtet haben, dass es zeitlich knapp werden könnte. Wir hatten ja wieder 110 Kilometer vor uns uns wollten über den Deich fahren, welcher das Marker- von dem Ijsselmeer trennt, über Enkhuizen fahren.


Wir haben uns schon sehr gewundert, warum niemand mit uns in die Richtung Enkhuizen über den Deich fuhr. Das erste Stück klappte einfach super, doch dann macht der Deich einen Knick und man fährt nicht mehr mit dem Wind, sondern gegen den Wind. Die wenigen Radfahrer, die wir auf der Deichüberquerung trafen, kamen uns entgegen - nun verständlich für uns.


Aber es war schon ein wahnsinniges Erlebnis. Man kann herrlich über den Deich fahren. Die Autospuren sind etwas höher gelegen, so dass man die Fahrzeuge nur ganz selten sieht. Auf der einen Seite sieht man nur Wiese und auf der anderen Seite das Meer. Wir hatten auch mit dem Wetter wahnsinniges Glück.

Als wir vom Deich runter fuhren, war mein Akku schon gut die Hälfte runter und dabei hatten wir gerade mal 45 Kilometer geschafft und noch gut 65 Kilometer vor uns. Da Ging mir der Pöppes schon langsam auf Grundeis. Ich hatte dann schnell online geschaut, wo man eine E-Bike-Ladestation findet. Die nächste sollte in Wervershof in gut 13 Kilometern sein. Wir mussten eh laut Navi durch den Ort, so dass wir uns auf die Suche der Ladestation machten. Leider war die Station defekt und da dachte ich schon bei mir, dass ich die Strecke mit dem Gepäck und dem Gegenwind niemals im Leben bis nach Groote Keeten in Callantsoog schaffe. Zum Glück entdeckte ich ein paar Häuser von der Ladestation entfernt einen Imbiss. Ich bin ja die Sorte Mensch, nach Hilfe zu fragen und mehr als Nein sagen, kann mein Gegenüber nicht. Also gingen wir zu dem Imbiss und ich fragte, ob wir gegen Geld die Räder aufladen dürfen. Die Besitzer waren so lieb. Sie holten ein Verlängerungskabel und schwupps durften wir die Räder aufladen. Dafür haben wir reichlich getrunken und gegessen, um den Umsatz zu fördern. Es war die "Snackerie `t Zonnetje und ich würde dort jederzeit wieder einkehren. Sehr leckerer Kaffee, tolle Snacks und auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Da wir so zeitig und ohne Frühstück von unserer Unterkunft losgefahren waren, hatten wir zum Glück auch noch ausreichend Zeit, um in Callantsoog bei der Ferienwohnungsvermietung anzukommen. Mir fiel da wirklich ein Stein vom Herzen und so ein großes Trinkgeld habe ich - glaube ich - noch nie jemandem gegeben, nachdem die Besitzer des Imbisses von mir kein Geld für den Strom wollten.



Nachdem die Akkus wieder etwas mehr geladen waren, ging es durch Medemblik - auch ein wunderschöner Ort - weiter und dann ging es die meiste Zeit über platte Felder. Das war anstrengend, dass kann ich Euch sagen. Wir hatten so wahnsinnigen Gegenwind, so dass mein Akkustand - normalerweise fuhr ich im Eco-Modus, aber hier musste ich aufgrund des Gewichts des Gepäckes und des Windes zwischendurch den Turbo einschalten - wieder rapide runter ging. Hatte man gut Tempo, kam eine Windböe und man hatte das Gefühl, dass man quasi wieder stehen blieb. Von Medemblick bis zur Wohnung waren es noch etwa 40 Kilometer und die letzten 20 Kilometer waren wirklich ein Kampf für mich. Wir kamen auch an keinen richtigen Ortschaften oder Tankstellen vorbei, wo man hätte kurz aufladen oder sich auch mal ein Getränk gönnen können. Wir kamen nur an Feldern und vereinzelt liegenden Höfen vorbei.


Aber wir schafften es. Mein Akku zeigte, als wir an der Ferienwohnung ankamen an, dass ich noch 8 Kilometer Akkulaufzeit hätte. Das war also Leben am Limit muss ich Euch sagen.


Mein Fazit ist, dass ich es immer wieder machen würde. Es hat so wahnsinnig Spaß gemacht und über seine eigenen Grenzen hinaus zu wachsen, das hat mich schon sehr stolz gemacht. Ich war bisher auch immer jemand, der mit sehr viel Gepäck gereist ist. Ich hatte immer zu viel dabei und habe grad mal die Hälfte gebraucht. So ganz bewusst zu packen, weil man für die zwei Wochen nur die zwei Radtaschen pro Person zur Verfügung hat, das war schon eine große Herausforderung für mich. Ich habe nur Sachen eingepackt, die man gut waschen kann (zur Not auch nur mit Hand) und nicht bügeln muss. Und ich kann Euch sagen, dass es richtig toll war. Mich hat es gar nicht genervt, nur zwei Kleider, einen Rock, zwei Jumpsuits unter die gut die Radhose passt, zwei Jeans, zwei Pullis, eine Jeansjacke und eine Regenjacke zzgl. natürlich Unterwäsche und Bikini, dabei zu haben. Man fühlte sich auch vom Kopf her befreit und da wir eine Waschmaschine in der Ferienwohnung hatten, konnten wir uns immer frischer Kleidung bedienen.


Auch haben wir ganz bewusst nur wenige Drogerieartikel mitgenommen. Wir haben festes Shampoo, feste Spülung und feste Seife mit gehabt, damit uns nicht auslaufen kann und wir auch Gewicht sparen können. Wir hatten Unisex-Deo und Parfüm, welches wir beide benutzen konnten, kleine Tuben mit Creme und alles was man so braucht in Mini-Größen.


Besonders schön fand ich, dass man mit dem Rad die Natur ganz anders wahrnimmt. Das Quaken der Frösche in den Teichen, als wir von Arnheim Süd in Richtung Arnheim fuhren; die Schafe und Gänse, die wir unterwegs auf den Deichen sahen; die wunderschönen kleinen Gassen, welche wir in kleinen putzigen Orten durchfuhren, welche man sonst nie zu Gesicht bekommt, weil man mit dem Auto ja nur auf der Autobahn unterwegs ist. Es ist für mich ein Erlebnis gewesen, welches ich ganz unbedingt nochmal wiederholen werde.


Solltet Ihr Fragen haben, so stehe ich Euch gerne zur Verfügung.

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von Katerina Reiss 6. Februar 2026
Nicht weit von Venlo entfernt, liegt die Hertog Jan Brauerei in Arcen. Direkt neben der Brauerei befindet sich ein wundervolles Lokal, die Proeverij, welches wir sehr gerne besuchen. Hier bekommt man neben sehr leckeren Speisen auch das herrliche Hertog Jan Bier. Das Team des Lokals ist wahnsinnig freundlich und wir fühlen uns dort immer sehr wohl. Im Sommer gibt es einen sehr schönen Biergarten und man kann hier wundervoll zur Ruhe kommen. Wir verbringen hier sehr gerne unsere Zeit und da wir von daheim nur knapp über eine Stunde brauchen, machen wir sehr oft und sehr gerne einen Tagesausflug dorthin, manchmal auch mit einer Übernachtung, damit wir die tolle Landschaft der Maasduinen noch mehr genießen können. Wir haben auch schon eine Brauerei-Führung mit gemacht, was wahnsinnig interessant war. An der Brauerei gibt es ein kleines Geschäft, wo man neben Bier auch tolle Merchandise-Produkte wie Flaschenöffner, Gläser, T-Shirts etc. erwerben kann. Wenn Ihr an Brauereien interessiert seid, dann kann ich Euch einen Ausflug nach Arcen wärmstens empfehlen und nach der Besichtigung könnt Ihr in der Proeverij lecker Essen gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 2. Februar 2026
Am Hafen von Newquay haben wir ein traumhaftes Areal entdecken können. Es erinnert uns ein wenig an einen Strandpaviljoen in den Niederlanden. Man kann dort wundervoll sitzen, etwas Essen und Trinken und einfach beobachten, wie die Flut oder die Ebbe kommt. Wir versuchen in unserem Urlaub immer Zeit zum Durchatmen zu haben, Mario hört dann gerne etwas Musik und ich verbringe die Zeit mit einem guten Buch. Da wir keine Strandlieger sind, suchen wir uns dazu immer tolle Locations aus und das war in Newquay das Boathouse. Das Boathouse selbst ist ein tolles Restaurant und es teilt sich das Areal mit tollen Foodtrucks wo man schönes Frühstück, eine Paella, Taccos, Burger, Pizzen, frisches Seafood oder Cocktails holen kann. Ich kann gar nicht verstehen, warum wir das Areal damals nicht schon entdeckt haben, als wir in Newquay waren, aber ich kann es kaum erwarten, dort in diesem Urlaub wieder sitzen zu können. Wenn Ihr in Newquay seid, dann besucht mal das Boathouse, ich bin ganz sicher, dass Ihr Euch dort genau so wohl fühlt, wie wir es tun. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 23. Januar 2026
Wir haben uns für unseren Cornwall Urlaub in April/Mai 2025 ein wundervolles Cottage gebucht. Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht, da es für das Jahr davor nicht geklappt hatte, weil wir viel zu spät nach Unterkünften geschaut haben und dann nur noch sehr teure oder weniger schöne Unterkünfte übrig waren. Aus diesem Fehler haben wir gelernt und für 2025 haben wir rechtzeitig geschaut. Sobald der gewünschte Zeitraum auf den Portalen freigeschaltet war (habe fast täglich rein geschaut), haben wir gebucht. Zunächst hatte uns auf den Bildern die Aussicht begeistert und darüber hinaus hat uns auch die Einrichtung zugesagt. Uns ist es immer wichtig, dass wir eine sehr schöne Unterkunft haben und nicht die ganze Zeit denken müssen, dass wir es daheim schöner hätten. Besonders wichtig ist für uns auch immer, dass es eine Waschmaschine gibt, da wir nicht so ein großes Auto haben und nicht so viel mitnehmen möchten - besonders, wenn man im April und Mai fährt, braucht man schon eine etwas breit gefächerte Garderobe, da das Wetter doch nochmal umschlagen kann. Das Cottage ist super aufgeteilt, im Erdgeschoss hat man eine sehr gut ausgestattete Küche und durch eine Glaswand getrennt das Wohnzimmer mit der Terrasse und der wundervollen Aussicht auf den Fistral Beach und das Headland Hotel. Im oberen Geschoss gibt es zwei Schlafzimmer, wovon das mit den Blick auf den Fistral Beach ein extra Waschbecken hat und ein großes Badezimmer mit Badewanne. In beiden Schlafzimmern hat man sehr viel Stauraum für Kleidung - wir brauchten das zweite Schlafzimmer aber nicht und haben dies als begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert. Die Sauberkeit und der Zustand der Möbel war hervorragend. Wir haben vom 21.04. bis 05.05.2025 knapp über 1.600 Euro gezahlt, was für die Größe und die Lage des Hauses und unter Berücksichtigung, dass es eigentlich für vier Personen ist, total angemessen war. Von dem Cottage aus ist man in fünf Minuten am Fistral Beach und von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt von Newquay. Wir haben es genossen, an unseren Newquay-Tagen (wir machen so alle zwei Tage eine Ausflugspause und entdecken gerne zu Fuß die nähere Umgebung, damit wir uns auch erholen können) von dem Cottage aus nach Newquay zu gehen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 21. Januar 2026
Ein großer Traum von uns war es, mal ein Fußballspiel in England zu sehen. Wir hatten das Glück und konnten Karten für Exeter City (3. Englische Liga) kaufen. Das Stadion liegt zentral in Exeter, so dass man dort gemütlich zu Fuß hingehen kann. Wir hatten im Zentrum einen sehr guten Parkplatz gefunden und der Weg zum Stadion dauerte 15 Minuten, es war der Parr Street Car Park in der Park Street, Exeter EX1 2BE. Vor dem Spiel sind wir in Exeter schön im "The Ivy" frühstücken gewesen (hier gibt es einen extra Blogpost, schaut doch mal vorbei) und haben noch ein wenig die Innenstadt unsicher gemacht. Von dem Parkplatz braucht man nur fünf Minuten in die Innenstadt. Bezahlt haben wir den Parkplatz mit der "Pay by Phone App", wir haben uns für England diverse Park-Apps gezogen, so dass wir überall per Handy zahlen konnten. Besonders praktisch ist, dass die Apps einen vor Ablauf der Parkzeit erinnern und man Parkzeit per App nachlösen kann, ohne zum Parkplatz gehen zu müssen. Am Stadion angekommen, fand ich besonders schön, dass es einen Aushang mit einem "Willkommen" für die Gästefans gab. Wir waren schon in vielen Stadien unterwegs, aber sowas freundliches haben wir noch nie gesehen. Da es sich um einen Drittligisten handelt und das Spiel gegen Huddersfield kein Risikospiel war, wurden die Heim- und Gästefans nicht getrennt. Vor dem Spiel konnten wir gemütlich über die Anlage schlendern und uns mit Artikeln des Fanshops eindecken, es gab tolles Essen und gute Getränke (sogar in Englischen Fußballstadien ist die Auswahl an frisch gezapften Bieren groß - im Bereich des Spiels gibt es aber keine alkoholischen Getränke, was ich persönlich sehr gut finde). Die Spieler von Exeter kamen vor dem Spiel sogar raus und gaben den Kindern Autogramme. Für uns war das ein unheimlich tolles Erlebnis und wir werden versuchen, wenn wir wieder während der Saison in England sind, nochmal ein Spiel zu besuchen. In 2026 werden wir leider während der Sommerpause in England sein, aber da dies nicht unser letzter Besuch dort sein wird, werden wir ganz sicher noch einmal ein Spiel besuchen können. Ward Ihr schon einmal bei einem Fußballspiel in England? Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 19. Januar 2026
In Exeter waren wir so früh unterwegs, dass wir so schön Zeit hatten, um Frühstücken zu gehen. Wir sind im "The Ivy" eingekehrt und haben es nicht bereut. Mario hatte das typische English Breakfast und ich hatte die besten Pancakes meines Lebens. Richtig gut finde ich in England, dass man bei jeder Bestellung in einem Restaurant nach Allergien gefragt wird und da die Speisen frisch zubereitet werden, ist es nie ein Problem, etwas weg zu lassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Einrichtung des Ivy total überrascht und begeistert bin. Also dies wird bestimmt nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein. Sogar die Bäder sind eine Wucht. Wie ich festgestellt habe, ist das The Ivy in vielen Städten vertreten und ich werde nun öfter danach Ausschau halten. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich im The Ivy einfach wahnsinnig Willkommen. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 19. Januar 2026
Lower Slaughter
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Bei unserem letzten Besuch in Cornwall haben wir Lanhydrock House, welches vom National Trust verwaltet wird, besucht. Dieses Anwesen ist einfach wahnsinnig groß und neben dem Haus gibt es eine Kapelle mit einem alten Friedhof sowie einen wunderschönen Garten zu entdecken. Das Haus gehörte zum Priorat von St Petroc in Bodmin bis Heinrich der VIII. 1543 die Klöster auflöste und es in Privatbesitz über ging. Am 4. April 1881 wurde ein Großteil des Hauses bei einem Großbrand zerstört wobei die äußeren und inneren Mauern dem Brand standgehalten haben, so dass es vollständig wieder aufgebaut werden konnte. Seit 1953 gehört das Anwesen zum National Trust und seit 1954 konnte man Teile des Hauses besichtigen. Ihr könnt auch in dem National Trust Kaffee verweilen, ein Stück leckeren Kuchen und einen Cream Tea zu Euch nehmen. Wer die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen "Klippen der Liebe" (1999) und "Im Zweifel für die Liebe" (2009) gesehen hat, wird sich bestimmt an Lanhydrock, welches als Drehort diente,erinnern. Ich nehme Euch mit ein paar Bildern auf unsere Reise mit, aber nicht zu viele, da ich Euch die Spannung für Euren zukünftigen Besuch nicht nehmen möchte.
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Unsere Vermieterin in Ampney St. Mary hat uns ein wundervolles Pub empfohlen. Im schönen Örtchen Barnsley gelegen, ist das Village Pub und Hotel, welches zu den Pig Hotels gehört. Wir waren während unserem Aufenthalt zwei Mal dort, weil es uns so gut gefallen hat und es durch seine wundervollen Speisen überzeugt hat. Das Personal des Pubs war unglaublich höflich und wir haben uns unheimlich Willkommen gefühlt. Wenn Ihr in der Nähe seid, dann kann ich Euch einen Besuch dieses tollen Pubs nur wärmstens empfehlen. Es war das erste Mal, dass ich einen Sticky Toffee Pudding gegessen habe und was soll ich Euch sagen, diese Nachspeise hat mich voll umgehauen, so unglaublich lecker. Die Einrichtung ist sehr individuell und gemütlich gestaltet, sogar die Bäder sind ein Hingucker. Diese Werbung erfolgt freiwillig und unbezahlt.
von Katerina Reiss 16. Januar 2026
Broadway ist ein für die Cotswolds typischer Ort. Besonders schön ist die breit angelegte und mit Bäumen gesäumte Hauptstraße. Die Architektur der Cotswolds ist die Schönste, welche ich jemals gesehen habe. Die Häuser sind aus dem regional abgebauten, honiggelben Kalkstein gebaut, was jeden Ort irgendwie Golden und dadurch Märchenhaft erscheinen lässt.
von Katerina Reiss 14. Januar 2026
Agathas Traum war es schon immer, in den Cotswolds zu leben. Sie verkauft ihre erfolgreiche PR Agentur und zieht in das traumhafte Dorf Carsley und wird durch einen Mord, welchen man ihr in die Schuhe schieben will, zu einer Amateur-Detektivin. Drehort für ihr neues Heimatdorf ist Biddestone und da ich ein wahnsinniger Fan dieser Serie (eigentlich sehr vieler englischer Krimiserien) bin, wollte ich unbedingt mal dort hin. Was soll ich Euch sagen, trotz, dass es ein etwas wolkiger Tag war, habe ich mich in diesen Ort verliebt. Dieses Dörfchen ist der Inbegriff eines Cotswolds-Ortes, voller wundervoller Häuser mit den für die Gegend typischen Glyzinien-Ranken an den Häusern. Na, wer erkennt das Haus, in welchem der erste Mord geschehen ist?